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Eindringprüfung

Eindringverfahren nach EN 571-1 (DIN EN ISO 3452)

Allgemeines zur Eindringprüfung

Mit dem Eindringverfahren können bei Eisen- und Nichteisenmetallen, vielen Kunststoffen, keramischen Werkstoffen, Glas usw. Oberflächenfehler an Bauteilen und Maschinen schnell und ohne großen Aufwand nachgewiesen werden. Voraussetzung für dieses Prüfverfahren ist, dass die Fehler zur Oberfläche hin offen sind. Anwendung findet dieses Verfahren bei der Prüfung von Schweißnähten, Gussstücken, im Schiffbau, Flugzeugbau, Automobilindustrie, Apparate- und Behälterbau usw. Das Eindringverfahren kann mit tageslichtsichtbaren und/oder mit unter UV-Licht fluoreszierenden Penetriermitteln durchgeführt werden. Das charakteristische an der Eindringmethode ist, dass Fehler wie Risse, Poren etc. auch an nicht magnetisierbaren Werkstoffen nachgewiesen und sichtbar gemacht werden können.

Verfahrensablauf

Der eigentliche Prüfvorgang unterteilt sich auf vier getrennte Arbeitsgänge, dazu sind nachstehende Produkte erforderlich:

  1. Vorreinigung (MR® Reiniger)
  2. Penetrieren (MR® Penetrant)
  3. Zwischenreinigiung (MR® Zwischenreiniger oder Wasser)
  4. Entwickeln (MR® Entwickler weiß)  

1. Abeitsgang

Vorgereinigter Oberflächenriss

2. Arbeitsgang

Oberflächenriss mit Penetrant rot oder fluoreszierend (wasserabwaschbar)

3. Arbeitsgang

Oberflächenriss nach Entfernung des überschüssigen Penetrants

4. Arbeitsgang

Oberflächenriss nach der Entwicklung mit Rissanzeige

 

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Download mr_chemie_uv_offensive_deutsch.pdf

Verfahrensbeschreibung

Eindringprüfung nach DIN EN ISO 571-1
mit MR®-Oberflächen-Rissprüfmitteln

Verfahrensbeschreibung (188.9 KB)

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